Programm zur Nachtfahrt der Schauinslandbahn am 17. Juli 2026
Fahren Sie der Sonne entgegen und tauchen Sie ein in die Welt des Sonnensystems!
Die Nachtfahrt der Schauinslandbahn lockt jedes Jahr viele Besucher auf den Schauinsland. Auf dieser Seite finden Sie unser Programm zur Nachtfahrt.
Die Sternfreunde Breisgau e.V. (SFB) bieten Besichtigungen der Vereinssternwarte an, aber auch das Institut für Sonnenphysik (KIS) öffnet seine Pforten. Die Führungen finden um 16:00 Uhr, 17:00 Uhr und 18:00 Uhr statt und dauern jeweils circa 60 Minuten. Über den Nachmittag können Sie bei gutem Wetter die Sonne mit den Sonnenteleskopen beobachten. Wer nicht bis zur Sternwarte kommen kann, den erwartet ein mobiles Teleskop auf der Terasse der Bergstation. Am Abend zeigen wir Ihnen den Nachthimmel.
Das Programm in der Übersicht
Zeit | Programmpunkt | Ort |
15:00 – 18:00 Uhr | Mobiles Sonnenteleskop* | Sonnenterasse an der Bergstation |
16:00 - 19:00 Uhr | Besichtigung der Sternwarte der Sternfreunde Breisgau e.V. | Treffpunkt: Rundbau |
16:00 -17:00 Uhr | Führungen durch das Sonnenobservatorium (KIS) | Treffpunkt: Observatorium |
17:00 - 18:00 Uhr | Führungen durch das Sonnenobservatorium (KIS) | Treffpunkt: Observatorium |
18:00 - 19:00 Uhr | Führungen durch das Sonnenobservatorium (KIS) | Treffpunkt: Observatorium |
19:00 Uhr | Vortrag: Die aktive Sonne: Von Sonnenflecken zu Sonneneruptionen | Vortragsraum Sonnenobservatorium |
20:00 Uhr | Vortrag: Die Venus Johannes Sood (Sternfreunde Breisgau e.V.) | Vortragsraum Sonnenobservatorium |
ab 21:00 Uhr | Himmelsbeobachtung* | Ort wird noch bekanntgegeben |
* nur bei klarem Himmel
Für alle Programmpunkte gilt: Eintritt frei - Spenden willkommen - keine Anmeldung erforderlich
Tipp: Ggf. ein Fernglas mitbringen und bei der Bekleidung auf die Wettervorhersage achten - auch im Sommer kann es auf dem Schauinsland schnell kühl werden.
Der Sternenhimmel am 17. Juli 2026
Wenn am 17. Juli die Nacht hereinbricht, steht die noch schmale Sichel des zunehmenden Mondesüber dem Westhorizont. Im Fernrohr sind ein großes, mit erstarrter Lava gefülltes Einschlagbeckenund zahllose Einschlagkrater zu erkennen. Bei klarer Horizontsicht lässt sich auch die dunkle Mondseite erahnen.
Schon bald nach Sonnenuntergang setzt sich die Venus auffallend hell etwas rechts oberhalb des Mondes gegen die verblassende Abenddämmerung durch. Im Fernrohr zeigt unser innerer Nachbarplanet ein gut zur Hälfte beleuchtetes Scheibchen. Oberflächenstrukturen sind keine zuerkennen – dichte, strahlend weiße Wolken hüllen den Planeten ständig ein. Nach Dämmerungsende leuchten bekannte Sternbilder mit einigen besonders hellen Sternen am Himmel: halbhoch im Nordwesten der Große Wagen, im Westen der orange Stern Arktur, im Südennahe am Horizont der Skorpion mit seinem hellen Hauptstern Antares, hoch im Südosten das sogenannte Sommerdreieck, das aus den hellen Sternen Wega, Deneb und Altair besteht. Vom Sommerdreieck bis zum Skorpion spannt sich das fahl schimmernde Band der Milchstraßeüber den Himmel.
Mit Fernrohren lässt sich besonders dort die Entwicklungsgeschichte der Sternenachvollziehen: von ihrer Entstehung in einem Gas- und Staubnebel bis zu ihrem Ende, wenn sie jenach Masse in einer mehr oder weniger heftigen Explosion ihre äußeren Gashüllen in den Weltraum abstoßen. Verschiedene Sternhaufen zeigen zum einen besonders junge Sterne, zum anderen aberauch eine besonders alte Sternpopulation, die fast so alt wie das ganze Universum ist. Hoffen wir auf gutes Wetter – dann können wir Ihnen all das mit den Teleskopen der Sternfreunde Breisgau zeigen.
Weitere Informationen:
Vereinigung der Sternfreunde VdS - Der Sternhimmel im Juli 2026 (Bildquellen)

