Oben angekommen schauen wir
zunächst mit dem 15-cm KIS-Refraktor. Jede Menge Sonnenflecken
ermuntern uns, sofort auf der Wiese unseren Dobson aufzubauen. Der
Anblick der Sonne im Dobson ist sogar noch besser als im
Refraktor. Wir sind überwältigt vom Anblick der riesigen
Sonnenfleckengruppen. Ganz im Sinne von John Dobson, dem Erfinder
unseres Teleskopes, beschließen wir, etwas Öffentlichkeitsarbeit
zu leisten und stellen unser Teleskop an die Straße. Bei dem
schönen Wetter sind zahlreiche Spaziergänger unterwegs. Einige von
ihnen interessieren sich neugierig für das, was es da im
Teleskop zu beobachten gibt. Innerhalb kürzester Zeit bildet sich
eine ansehnliche Schlange. In Anbetracht der Größe der Flecken
(im Vergleich zu unserer Erde) sind die meisten Passanten sehr
überrascht und es werden viele Fragen gestellt. Zum Glück
gesellt sich ein Arbeitskollege von mir dazu, der als Physiker
auch die etwas diffizileren Fragen beantworten kann. Als wir
schließlich zusammenpacken, bleibt uns nichts anderes übrig, als
die weiterhin herbeiströmenden Leute auf die "Tage der offenen
Tür" des KIS im nächsten Jahr zu vertrösten.
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Bei der anhaltend relativ hohen Sonnenaktivität lohnt es sich auf jeden Fall, einmal nach der Sonne zu schauen. Wer dazu noch einen Sonnenfilter braucht, kann sich gerne mit uns in Verbindung setzen. Bei einer Sammelbestellung kostet die oben genannte Filterfolie nur ca. 1,4 Cent pro cm², d.h. ein DIN-A4-Blatt nur knapp über 8 €.
Carolin Tomasek, Achim Schaller