
Dunkle Materie und Dunkle Energie - zwei Stichworte, die unsere momentane Ratlosigkeit beim Verständnis des Universums beschreiben. Wie kommt man überhaupt dazu, beides zu postulieren? Was könnte sich dahinter verbergen? Welche alternativen Erklärungsmöglichkeiten gibt es? Martin Federspiel fasst den aktuellen Stand der Erkenntnisse zusammen.
Peter Knappert aus Villingen-Schwenningen ist seit früher Jugend Amateurastronom und Astrofotograf. Er ist einer versiertesten Himmelsfotografen in Deutschland und möchte uns an diesem Abend einen tieferen Einblick in dieses faszinierende Teilgebiet der Astronomie von den Grundlagen bis zur digitalen Bildverarbeitung geben. Besonders wichtig ist ihm bei seinen Bildern die Ästhetik, wie wir anhand etlicher Beispiele selbst sehen werden.
Im Jahr 1054 n. Chr. erblickten die Chinesen einen "neuen Stern", ähnlich erging es später Tycho Brahe (1572) und Johannes Kepler (1604). Heute wissen wir, dass dies Supernovae waren, bei denen ein massereicher Stern explodiert und dabei kurzzeitig so hell wie eine ganze Galaxie scheint. Sie fanden in der Milchstraße statt und es waren nicht die einzigen in den letzten 2000 Jahren. Was berichten alte Chroniken über diese "historischen" Ereignisse und welche sichtbaren Überreste gibt es? Referent ist Wolfgang Steinicke.
Was vor 13,7 Mrd. Jahren stattfand, stiftet heute große Verwirrung. Zugegeben, die Theorie, nach der das Universum aus einem Punkt entstand, ist nur schwer verstehen. Auch die populäre Literatur verwickelt sich oft in Widersprüche. Ist das Weltall nun endlich oder unendlich? Wie kann man sich einen gekrümmten, expandierenden Raum vorstellen? Dehnt sich etwa alles aus? Es gibt einiges zu klären! Erleben sie den Kosmos auch "live" bei einem Beobachtungsabend auf der Schauinsland-Sternwarte.
5 Abende mittwochs (ab 6.10.2010, 20:00-21:30 Uhr) sowie 1 Beobachtungsabend auf der Schauinslandvereinssternwarte nach Vereinbarung. Ort: Bildungszentrum Freiburg, Landsknechtstr. 4. Anmeldung: Tel. 0761-7086221.