Vereinssternwarte der Sternfreunde Breisgau e.V.

Die Vereinssternwarte der Sternfreunde Breisgau e.V.

Unsere Vereinssternwarte liegt in 1240 m Höhe etwas östlich des Schauinslandgipfels auf dem Gelände des Kiepenheuer-Instituts für Sonnenphysik. Dort herrschen für Mitteleuropa sehr gute Beobachtungsbedingungen: Außer im Norden (Freiburg) gibt es kaum künstliches Licht. Im Herbst und Winter verschwindet das Rheintal oft im Nebel und der Sternenhimmel zeigt sich auch bis zum Nordhorizont in ganzer Pracht und samtiger Schwärze.

Die Vereinssternwarte wurde Anfang bis Mitte der 80er Jahre weitgehend in Eigenarbeit der Mitglieder in einem verwaisten Betonring errichtet, der in den 40er Jahren ursprünglich dafür vorgesehen war, ein großes Teleskop für die Fachastronomie aufzunehmen. Durch die Wirren des Weltkriegs kam es allerdings nie dazu.

Die instrumentelle Ausstattung umfaßt drei fest montierte größere Teleskope sowie einige kleinere mobile Fernrohre. In der westlichen Kuppel steht eine spezielle Astrokamera mit von Karl-Ludwig Bath selbst entworfener Optik (Hauptspiegeldurchmesser 250 mm, Brennweite 1050 mm, f/4.2). Der Clou dieser Optik ist, daß die normalerweise auftretenden Abbildungsfehler durch die Form des Hauptspiegels in Kombination mit einer speziellen Korrekturlinse praktisch beseitigt sind, sodaß gestochen scharfe Aufnahmen mit 2" Auflösung bis in die Ecken möglich werden.

In der östlichen Kuppel steht ein Celestron 11, das sowohl für visuelle Beobachtungen als auch für CCD-Aufnahmen mit einer ST-7-Kamera genutzt werden kann.

Auf der mittleren Säule ist ein Celestron 14 für visuelle Beobachtungen montiert.

Die Bath-Astrokamera Das Celestron 14


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Last Update: 8. September 2000
Martin Federspiel (e-mail: clearskies"at"sternfreunde-breisgau"punkt"de)