
Die Vereinssternwarte wurde Anfang bis Mitte der 80er Jahre weitgehend in Eigenarbeit der Mitglieder in einem verwaisten Betonring errichtet, der in den 40er Jahren ursprünglich dafür vorgesehen war, ein großes Teleskop für die Fachastronomie aufzunehmen. Durch die Wirren des Weltkriegs kam es allerdings nie dazu.
Die instrumentelle Ausstattung umfaßt drei fest montierte größere Teleskope sowie einige kleinere mobile Fernrohre. In der westlichen Kuppel steht eine spezielle Astrokamera mit von Karl-Ludwig Bath selbst entworfener Optik (Hauptspiegeldurchmesser 250 mm, Brennweite 1050 mm, f/4.2). Der Clou dieser Optik ist, daß die normalerweise auftretenden Abbildungsfehler durch die Form des Hauptspiegels in Kombination mit einer speziellen Korrekturlinse praktisch beseitigt sind, sodaß gestochen scharfe Aufnahmen mit 2" Auflösung bis in die Ecken möglich werden.
In der östlichen Kuppel steht ein Celestron 11, das sowohl für visuelle Beobachtungen als auch für CCD-Aufnahmen mit einer ST-7-Kamera genutzt werden kann.
Auf der mittleren Säule ist ein Celestron 14 für visuelle Beobachtungen montiert.
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| Die Bath-Astrokamera | Das Celestron 14 |