Streifende Sternbedeckung durch den Mond:

55 Delta Geminorum ("Wasat")

am Mittwoch, den 15. November 2000 gegen 22h 02m UTC (23h 02m MEZ) bei Bruchsal

Martin Federspiel

Am späten Mittwochabend, den 15. November 2000, bedeckt der abnehmende, zu 79.5% beleuchtete Mond den 3.5 mag hellen Stern Delta Geminorum (Wasat). Die Bedeckung ist in der Nähe von Karlsruhe/Bruchsal streifend am nördlichen, unbeleuchteten Rand.

Das Ereignis findet am Nordrand des Mondes statt (Mondrandprofil siehe unten). Südlich der Grenzlinie (siehe Karte unten) wird der Stern vom Mond bedeckt, nördlich der Grenzlinie nicht. Mehrfachbedeckungen sind bei 0 km bis -4 km (0 km bis 4 km südöstlich der Grenzlinie) zu erhoffen.

Die Sternfreunde Breisgau planen eine Beobachtungskampagne südöstlich von Ubstadt bei Bruchsal. Wer sich an der Beobachtung beteiligen möchte oder weitere Informationen benötigt, setze sich mit mir in Verbindung:

Wer noch keine streifende Sternbedeckung durch den Mond beobachtet hat, kann sich auf dieser Seite über den Sinn der Beobachtung von streifenden Sternbedeckungen durch den Mond, über technische Probleme bei der Beobachtung und über den organisatorischen Ablauf der Beobachtungskampagne informieren.


Verlauf der nördlichen Grenzlinie der Bedeckung Delta Geminorum am 15. November 2000, angestrebte Gegend für die Beobachtung:

Der genaue Verlauf der nördlichen Grenzlinie in tabellarischer Form nach Berechnungen von E. Riedel und M. Federspiel findet sich hier.

Die Übersichtskarte zeigt den Verlauf der Grenzlinie nach Berechnungen von Eberhard Riedel (rot) und von Martin Federspiel (violett) in der Nähe von Bruchsal. Die Karte ist hier in voller Auflösung zu sehen (79 kB) und zeigt in einem schwarzen Kasten die Gegend, von der aus beobachtet werden soll. Die Beobachtungsstationen liegen südöstlich von Ubstadt. Eine genaue Lagebeschreibung und eine detailierte Karte findet sich hier. Genauere Angaben zur Besetzung der Beobachtungsstationen folgen rechtzeitig vor dem Ereignis. Es wird angestrebt, ein Gebiet von +0" bis -2" Bogensekunden im Mondrandprofil entsprechend 0 bis 4 km am Erdboden südöstlich der Grenzlinie durch Beobachtungsstationen abzudecken.

Die erwarteten Mondrandprofile (nach IOTA/ES und Watts) finden Sie hier.


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Martin Federspiel martin@astro.unibas.ch